Eine Reise um die Welt


Wir sind zwei RUKKA- Motorradanzüge und seit zwei Jahren auf Weltreise! Zu der großen Reise kam es, als Rosa und Tommy beschlossen mit ihren Motorrädern auf Tour zu gehen und uns mitzunehmen.
Es war ein kalter Morgen, als wir am 1. April 2005 starteten. Rosa und Tommy lobten uns schon am ersten Tag, da unsere Air Vantage- Innenjacken im aufgeblasenen Zustand schön warm geben. Sie sind anscheinend froh, dass sie uns dabeihaben!

Wir bekamen tolle Landschaften zu sehen, als wir durch die verschneiten Berge in Griechenland fuhren – wir hatten uns unter Griechenland immer nur Meer und Strand vorgestellt...
In Rumänien war der Frühling noch nicht so richtig eingekehrt und unsere Innenjacken wurden täglich zur Wärmeisolation aufgeblasen. Nachts dienten sie als weiches Kissen...
In der Ukraine war es endlich ein bisschen wärmer, aber die Innenjacken und -hosen blieben immer noch eingezippt. Wir fuhren zunächst durch langweilig flaches und landwirtschaftlich genutztes Land und freuten uns dann um so mehr über die zahlreichen Kurven und die unberührte Landschaft auf der Insel Krim.

Russland überraschte uns mit warmen und teilweise heißen Temperaturen – das erste Mal, dass Rosa und Tommy die Thermosachen auszogen! Unsere Jacken bestehen aus luftdurchlässigem Cordura AFT. Durch das Gewebe kann die Luft durchpfeifen und der Fahrtwind kühlt bei hohen Temperaturen! Meistens hatten wir bestes Wetter in Russland, nur einmal wurden die GoreTex- Innenjacken wieder eingezippt, da es Bindfäden regnete. Wir fuhren um die 80 km/h durch den strömenden Regen, als es passierte: Die Geschwindigkeitsbegrenzung begann genau da, wo flüssiger Bitumen auf die Strasse gekippt wurde – zu spät zum Reagieren... Tommy konnte sich fangen, aber Rosa schlingerte auf der glitschigen Fahrbahn hin und her, das Motorrad schlug zuerst auf der einen Seite, dann auf der anderen Seite auf und rutschte bis zum Seitenstreifen – so auch Rosa und ich. Das reißfeste Cordura- Material hielt stand, aber Rosa erlitt eine Schürfwunde, weil sie die Ärmelweite, die mit Druckknöpfen verstellbar ist, nicht angepasst hat – so ist der Ärmel natürlich hochgerutscht. Selber Schuld! Mir selbst ist nicht viel passiert – ein Reißverschluss ist abgescheuert und ich bin ziemlich schmutzig geworden durch den Bitumen. Rosa’s Säuberungsversuche waren bisher ohne Erfolg, ich werde wohl für immer mit einer Teerschicht überzogen sein! Wir hatten recht viel zu tun – für Rosa war es noch neu auf Schotterstrassen zu fahren und sie lag öfter mal auf der Nase. Auch Tommy beutelte es einmal – er kam von der Strasse ab und landete geradewegs in einem Weidezaun! Ich war ok, Tommy hatte aber keine Handschuhe an und verletzte sich seine Hand ein bisschen... Sonst hat uns Russland sehr gut gefallen – Natur pur und gastfreundliche Menschen.

Auch die Mongolei war traumhaft, aber wir wurden ganz schön eingestaubt, denn die meiste Zeit waren wir auf Schotter- und Erdpisten unterwegs. Rosa und Tommy hielten sich ganz gut, und wir hatten nicht viel zu tun. Weil wir so verstaubt waren, wuschen sie uns in einem klaren See – danach sahen wir fast wieder aus wie neu!

Dann ging’s für uns auf eine lange dunkle Reise – Rosa und Tommy schickten uns per Schiff nach Australien, eingepfercht im stickigen Koffer, während sie sich auf den Philippinen sonnten – wie gemein! Die lange Reise tat uns nicht besonders gut, unsere Protektoren nahmen eine etwas seltsame Form an, und es dauerte eine Weile bis sie wieder ihre ursprüngliche Gestalt bekamen. Auch Rosa’s Innenjacke litt – der Reißverschluss wollte nicht mehr, nachdem er fast ein Monat in unbequemer Lage im Koffer lag. Rosa musste ihn ersetzen lassen... Australien war klasse – wir sahen viele seltsame Tiere wie Kängurus und Papageien. Die Innenjacken waren in Australien nur als Kissen in Gebrauch, ansonsten war’s zu heiß – bis zu 40 Grad hatten wir! Einmal fuhren wir direkt auf eine Gewitterfront zu, aber die wasserdichten Innenjacken blieben im Gepäck – Rosa und Tommy freuten sich, als das Wasser von oben in unsere wasserdichten RUKKA- Hosen sickerte. Abends unterhielten sie sich über ihre Wahl der Motorradklamotten. Beide haben Hosen gewählt, die mit einem GoreTex- Laminat beschichtet sind. Wenn’s so extrem heiß ist wie hier in Australien wäre die APR 3- Hose mit herausnehmbaren GoreTex- Futter natürlich angenehmer, aber trotzdem bereuen Rosa und Tommy ihre Wahl nicht, denn wir decken einen sehr großen Temperaturbereich ab – von Minusgraden bis 30 Grad!

Das nächste Land das zu entdecken galt war Neuseeland. Hier gefiel es Rosa und Tommy so gut, dass sie drei Monate blieben, und wir so ziemlich alles zu sehen bekamen. Die Südinsel ist eher trocken und warm, auf der Nordinsel regnet es öfter – unsere Thermoklamotten kamen mal wieder zum Einsatz! Rosa und Tommy fuhren einen Loop, um drei Vulkane zu sehen – keinen einzigen bekamen wir zu Gesicht, denn es war neblig, und es regnete in Strömen! Wir hatten allerhand zu tun, um die beiden warm und trocken zu halten! Oft werden Rosa und Tommy wegen uns angesprochen, und wir werden von allen Seiten bewundert und angetatscht – RUKKA ist hier wohl noch nicht so bekannt.
Wieder steckten uns Rosa und Tommy in den muffigen, dunklen Koffer – wir fuhren mit einem Frachter nach Amerika! Von Los Angeles ging’s zunächst durch unzählige Nationalparks nach Kanada und Alaska. Wettermäßig war wieder alles vertreten – um die 0 Grad und Schneefall hatte es in den Rocky Mountains, flirrende Hitze im Death Valley. Ein besonderer Moment war, als wir einen RUKKA- Kameraden in Kanada trafen – wir tauschten Reiseerfahrungen aus und verbrachten ein paar Tage miteinander, denn Rosa und Tommy fuhren gemeinsam mit dem anderen RUKKA- Träger nach Inuvik, die nördlichste Stadt Kanada‘s. Dabei überquerten wir den nördlichen Polarkreis! Wieder hatten wir viel zu tun – nicht weil jemand auf die Nase fiel, sondern weil sie an einem Tag ueber 700 km fuhren und ihre Hintern trotzdem nicht weh taten! Auf Vancouver Island trafen Rosa und Tommy einen deutschstämmigen Motorradfahrer, der so begeistert von uns RUKKA- Motorradanzügen war, dass er beim nächsten Deutschlandbesuch einen RUKKA- Kollegen gekauft hat!

Dann ging’s wieder Richtung Süden durch die USA auf die Halbinsel Baja California in Mexiko! Dort war’s wieder brütend heiß. Rosa und Tommy freuten sich, als es auf’s Festland und damit in die Berge ging. Wir fuhren durch Mittelamerika bis nach Panama, mal war’s tropisch heiß, mal eher kühl und oft regnete es. Landschaftlich war’s atemberaubend: Tropischer Regenwald, unberührte Bergwelt und rauchende Vulkane! Von Panama durften wir per Flugzeug nach Ecuador in Südamerika – dieses Mal waren wir nicht solange im Koffer eingesperrt.

Von Ecuador ging’s nach Peru, Bolivien und Chile. Mal waren wir an der Küste unterwegs, mal in den Anden bis auf fast 5000m Meereshöhe. An der Küste war’s immer sonnig und die Temperaturen angenehm, in den Bergen regnete es täglich – es war Regenzeit! Oft bekamen wir auch einen Hagelschauer ab, und meist war es ziemlich kalt – viel zu tun für uns! Die Tortur lohnte sich, denn die Landschaft war gigantisch, wir bekamen eine phantastische Bergwelt zu sehen: Vulkane, Naturvölker in ihren bunten Trachten, rosarote Flamingos und Lamas. Wir kreuzten die Anden immer wieder und wechselten dabei immer wieder nach Argentinien. In Chile erreichten wir die Carretera Austral, ein schmales Sträßchen, meist Schotter, das durch eine wunderschöne, unberührte Landschaft führt: Zuerst durch feuchten Regenwald (natürlich regnete es ständig), dann vorbei an türkisblaue Seen, Wildblumenwiesen, schneebedeckten Bergen. Dann hatten wir eine kleine Pause, denn Rosa und Tommy machten eine einwöchige Wanderung im Nationalpark Torres del Paine. Gut erholt erreichen wir die Ruta 40, die berühmt- berüchtigt ist wegen dem starken patagonischen Wind. Der Seitenwind zerrte extrem an uns, und auch Rosa und Tommy hatten zu kämpfen – aber sie meisterten die Strecke ohne Sturz. Wir erreichten Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt! Es war ziemlich kalt dort, und schon bald ging’s wieder Richtung Norden, wo’s wärmer ist. In Buenos Aires mussten wir wieder in den dunklen Koffer, und seit ein paar Tagen schaukeln wir auf hoher See – wir sind unterwegs nach Europa! Rosa und Tommy wollen uns das Baltikum zeigen, bevor’s im Sommer zurück nach Deutschland geht! Dort kommen wir fast an unserer ursprünglichen Heimat Finnland vorbei – schade, dass kein Abstecher dorthin geplant ist. Wir freuen uns auf’s Baltikum, aber wollen danach nicht unbedingt nachhause. Wir sind zwar ein bisschen älter geworden auf der Reise, aber wir würden es getrost noch eine Weile aushalten...
 
www.2aufweltreise.de: Rosa und Tommy auf Weltreise 2005 – 2007 mit zwei Motorraedern BMW F 650 GS Dakar
RUKKA APR 3 Jacke (Tommy und Rosa): Luftdurchlässiges Cordura AFT für angenehmes Klima bei hohen Temperaturen. Herausnehmbares Futter ausgestattet mit wasser- und winddichtem Goretex und temperaturregulierendem Outlast. Air Vantage- System, d.h. in dem Futter ist eine aufblasbare Weste integriert zur zusätzlichen Wärmeisolierung
RUKKA ArmaX Hose (Tommy): Abriebfestes Cordura 500 mit Goretex- Laminat. Herausnehmbares Thermofutter, ausgestattet mit wärmeregulierendem Outlast.
1x RUKKA A-Tech Hose (Rosa): Abriebfestes Cordura 500 mit Goretex- Laminat. Herausnehmbares Thermofutter.
 
Viele Gruesse aus Buenos Aires
Rosa und Tommy