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Outlast

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Konzentration, Reaktionsfähigkeit und damit auch die aktive Fahrsicherheit hängen maßgeblich davon ab, wie wohl sich ein Motorradfahrer fühlt. Moderne Funktionsbekleidung steigert das Wohlbefinden auf Motorradtouren beträchtlich. Sie schützt den Fahrer vor Nässe und Kälte und sorgt gleichzeitig für den notwendigen Feuchtigkeitstransport von innen nach außen. Einen ebenso wichtigen Stellenwert nimmt die Temperatur ein, die innerhalb der Bekleidung herrscht. Zu den erstrebenswerten Bedingungen unter einem Schutzanzug gehört deshalb die Schaffung eines thermischen Gleich-gewichts – es darf weder zu warm noch zu kühl sein. Eine Herausforderung für die Bekleidungshersteller, denn Körper- und Umgebungstemperaturen können sich schon auf kurzen Etappen rapide ändern.
Eine Lösung dieses Problems stellte Rukka mit dem erstmals in der Kollektion 2001 eingesetzten Outlast-Gewebe vor, das als Bestandteil des Innenfutters schnelle Temperaturwechsel in der Kleidung verhindert und so zu einem komfortablen thermischen Gleichgewicht beiträgt.

Entwickelt für die Astronauten der NASA Das High-Tech-Produkt Outlast nutzt modernste PCM-Materialien, die ihren Aggregatszustand in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur ändern (sog. Phase Change Materials). Ursprünglich für die Astronauten der NASA entwickelt, die bei Außenarbeiten zwischen Sonnen- und Schattenseite ihres Raumschiffs extremen Temperaturwechseln ausgesetzt sind, profitieren nun auch Motorradfahrer von der Leistungsfähigkeit dieser fortschrittlichen Technologie. Wesentlicher Bestandteil von Outlast sind mikroskopisch kleine, mit einem Spezialwachs gefüllte Keramik-Kugeln. Temperaturausgleich für Motorradfahrer Der Effekt des Ausgleichs von Temperaturschwankungen beruht darauf, dass das in den Kugeln enthaltene Wachs seiner Umgebung beim Schmelzen Energie entzieht und dadurch den Temperaturanstieg innerhalb der Kleidung verzögert. Geht das Wachs bei sinkenden Temperaturen wieder in einen festen Zustand über, so gibt es die gespeicherte Energie an seine Umgebung zurück. Die freiwerdende Wärme verhindert nun ein zu schnelles Abkühlen unter der Bekleidung. Dank der beschriebenen Prozesse wirkt das Outlast-Gewebe als temperatur-ausgleichender Puffer. Unter der Fahrbekleidung kommt es nicht so schnell zur Überhitzung, andererseits wird der Prozess der Auskühlung verlangsamt. Dabei wirkt Outlast weniger isolierend als vielmehr regulierend. Die Phasenübergangs-Temperatur der Wachsfüllung ist dabei auf die normale Körpertemperatur austariert.